Förderungen der KfW-Bank:

KfW-Förderprogramme ab 01.01.2021!

Energieeffizient Sanieren

Noch bessere und höhere Zuschüsse in den Wohn- und Nichtwohngebäude-Programmen. Wohngebäude - "Energieeffizient Sanieren"- Kredit für Effizienzhäuser oder Einzelmaßnahmen (Nr. 151/152) bzw. Zuschussvariante (Nr. 430) für Effizienzhäuser sowie im Programm "Energieeffizient Bauen" (Nr. 153)!

Nichtwohngebäude - u. a. im Programm "Energieeffizient Sanieren" (Nr. 277 u. 278) sowie Energieeffizient Bauen (Nr. 276).

Ab den 01.01.2021: 20 % Tilgungszuschuss für Einzelmaßnahmen (Kreditvariante-Nr. 152)  für Wohngebäude, wie z. B. für Fenstertausch, Dämmung der obersten Geschoß- oder Kellerdecke, Dachdämmung usw.

Das bedeutet neben einen günstigen Darlehn ab eff. 0,75 % für max. 50.000 €/WE sind bis zu 10.000 € zusätzlicher Tilgungszuschuss pro Wohneinheit möglich. Bei Sanierung zum Effizienzhaus je Variante 12,5 % höhere Zuschüsse bis zu 48.000 € pro Wohneinheit bei max. 120.000 € Kreditsumme pro WE!

Auch im KfW-Zuschussprogramm für Effizienzhäuser (Nr. 430) je Effizienzhausvariante 10 % höhere Zuschüsse bis zu 48.000 € pro Wohneinheit möglich.

Investitionszuschüsse für Einzelmaßnahmen sind ab den 01.01.2021 über die neue Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG-EM) geregelt. Anträge können hierzu beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Siehe hierzu unter BAFA BEG-EM

Grundsätzlich gilt, wer viel in Energieeinsparung und Klimaschutz investiert, dem gewährt der Staat eine entsprechend attraktive und hohe Förderung!

Energieeffizient Sanieren

KfW-Programm „Energieeffizient Sanieren“ - Kreditvariante (Progr.-Nr. 151/152) und Zuschussvariante für Effizienzhäuser (Progr.-Nr. 430).

Antragsberechtigte:
Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (bei Vermietung in der Zuschussvariante Nr. 430 nur bis 2 WE) sowie Erwerber von neu sanierten Wohngebäuden, z.B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts.

Förderung:
Gefördert werden Maßnahmen zur Energieeinsparung an Wohngebäuden, einschließlich Wohn-, Alten- und Pflegeheimen, für die vor dem 01.02.2002 der Bauantrag gestellt wurde. Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser.

Förderfähige Maßnahmen:

A) Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55 / 70 / 85 / 100 / 115 (Progr.-Nr. 151-Kreditvariante) bzw. Effizienzhaus Denkmal:

Die Zahl nach dem Begriff KfW-Effizienzhaus (KfW-EH) zeigt auf, welchen maximalen Energiebedarf das Gebäude gegenüber einem Standard-Neubau haben darf. Der zulässige Jahresprimärenergiebedarf (Qp) eines KfW-Effizienzhauses 115 (EnEV 2014, befristet bis 30.06.2021)) beträgt somit 115 % des für dieses Gebäude maximal zulässigen Energiebedarfs nach EnEV 2014 (Referenzgebäude).

Die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus und Effizienzhaus Denkmal erfordert eine professionelle Baubegleitung durch einen Sachverständigen.

Bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus werden Wärmeerzeuger auf Basis des Energieträgers Öl (z. B. Öl-Brennwertkessel, ölbetriebene KWK-Anlagen) nicht mehr gefördert.

B) Sanierung durch Einzelmaßnahmen bzw. Einzelmaßnahmekombinationen (Progr.-Nr. 152-Kreditvariante):

Gefördert werden folgende Einzelmaßnahmen nach den technischen Mindestanforderungen der KfW:

  • Wärmedämmung der Außenwände
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten
  • Geschossdecke
  • Wärmedämmung der Kellerdecke
  • Erneuerung der Fenster
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erstanschluss an Nah- oder Fernwärmenetze.
  • Optimierung der bestehenden Heizungsanlage.

Der Austausch von Heizungsanlagen auf basis fossiler Energieträger (Öl oder Gas) als Brennwert-Heizungsanlagen wird über die KfW nicht mehr gefördert. Die Förderung läuft ab den 01.01.2021 als Einzelmaßnahme über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in der neuen Bundesförderung für Effiziente Gebäude (siehe BAFA BEG-EM) in Verbindung mit dem Einsatz von erneuerbarer Energien.

Art und Höhe der Förderung:

  • maximal 120.000,- EUR pro Wohneinheit bei einerSanierung zum KfW-Effizienzhaus Denkmal u. 115 bis Effizienzhaus 55 zzgl. Tilgungszuschüsse je nach erreichtem Effizinzniveau (siehe Tabelle).
  • maximal 50.000,- EUR pro Wohneinheit bei einer Sanierung durch Einzelmaßnahmen zzgl. Tilgungszuschüsse von 20%.
  • Bemessungsgrundlage ist die Anzahl der Wohneinheiten nach Sanierung.

Zuschussvariante (Progr.-Nr. 430):

KfW-Effizienzhaus 55/70/85

  • Zuschuss von 40 % / 35 % / 30 % der förderfähigen Investitionskosten
  • maximal 48.000,- EUR / 42.000,- EUR 36.000,-EUR pro Wohneinheit

KfW-Effizienzhaus 100/115 u. Denkmal

  • Zuschuss von 27,5 % / 25 % der förderfähigen Investitionskosten.
  • maximal 33.000,- EUR / 30.000,- EUR pro Wohneinheit

Einzelmaßnahmen siehe hierzu BEG-EM der BAFA !

Darlehnsvariante:

  • Darlehen bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (Architekt, Energieberatung etc.).
  • Stufenweise günstige Zinssätze für Sanierungen mit Einzelmaßnahmen bzw. zum KfW-Effizienzhaus 55 bis 115 u. Denkmal.
  • Tilgungszuschuss von 40 % / 35 % / 30 % / 27,5 % / 25 % / 20 % des Zusagebetrages, bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 55 / 70 / 85 / 100 / 115 u. Denkmal sowie für Einzelmaßnahmen.

Im Überblick

Änderungen im Programm Energieeffizient Sanieren (Programmnummer 151/152 und 430):

Bezeichnung
neu ab
01.04.2016
  Zulässiger
Höchstwert Primärenergiebedarf zum Referenzgebäude
nach EnEV 2014 (bis 30.06.2021) bzw. GEG 2020
 
Tilgungs-
zuschuss
ab
01.01.2021

Progr.-Nr.
Investit-
ionszuschuss
ab 01.01.2021

Progr.-Nr.
    Qp Ht' (151/152) (430)
Einzelmaßnahmen   Anforderungen an Bauteil U-Werte ------ 20 % (152) siehe BEG-EM !
KfW-EH-Denkm.   160% ------ 25 % 25 %
KfW-EH 115   115% (befristet bis zum 30.06.2021!) 130% 25 % 25 %
KfW-EH 100   100% 115% 27,5 % 27,5 %
KfW-EH 85   85% 100% 30 % 30 %
KfW-EH 70   70% 85% 35 % 35 %
KfW-EH 55   55% 70% 40 % 40 %

*Förderhöchstbetrag max. 50.000,- € für Einzelmaßnahmen und120.000,- € für Effizienzhausniveau pro Wohneinheit!

Änderungen im Programm EnergieeffizientBauen (Programmnummer 153):

Bezeichnung ab 01.04.2016 bisherige Bezeichnung
gültig bis 31.03.2016
zulässiger Höchstwert zum Referenzgebäude nach EnEV 2014 (bis 30.06.2021) bzw. GEG 2020   Tilgungszuschuss
ab
01.01.2021
    Qp Ht'  
KfW-EH 55 KfW-EH 70 55(70) % 70(85)% 15 %(---)
KfW-EH 40 KfW-EH 55/40 40 % 55 % 20 %
KfW-EH 40+ ------------ 40 % zzgl. Pluspaket 55 % 25 %

Förderhöchstbetrag ab 24.01.2020 max. 120.000,- € pro Wohneinheit!

Das KFW-Programm "Effizient Sanieren" ist auch mit Maßnahmen und Förderungen für altergerechtes Umbauen oder für Einbruchsicherungen im Zuge des Fenster- und Türenaustauschs kombinierbar.

Zusätzliche Kosten für z.B. barrierefreie Außentüren und einbruchhemmende Beschläge sind im Programm "Effizient Sanieren" förderfähig!

Ich unterstütze Sie!

Zu den einzelnen Förderprogrammen werden von mir alle notwendigen Sachverständigen-Nachweise geführt. Des Weiteren unterstütze ich Sie bei der Antragsstellung der KfW-Fördermittel:

Effizienzhaus 115 bis 55—Nachweis (Neubauniveau +15% oder bis –45%) laut KfW noch gültiger EnEV 2014 (befristet bis 30.06.2021 für Bestandsgebäude) bzw. gemäß neuem Gebäudeenergiegesetz (GEG 2020) für einen möglichen Investitions– bzw. Tilgungszuschuss aus den „Effizient Sanieren“ Programmen Zuschuss– und Darlehnsvariante. Günstige Zinskonditionen aus Umwelt– und Energieeinsparprogrammen, Förderung erneuerbarer Energien (Solaranlage, Biomasseheizung), Effizient Bauen (Nachweise für Effizienzhaus 40 oder 55 Neubau-Energiesparhäuser).

Im KfW-Programm „Effizient Sanieren“ kann z.B. durch die Vor Ort Beratung ein maßgeschneidertes Sanierungskonzept für Ihre ganz individuellen Maßnahmen am Gebäude erstellt werden, ganz nach dem Motto erst analysieren und dann modernisieren! Hierbei wird aufgezeigt wie hoch die Energieeinsparungen sind oder ob und wie der Niedrigenergiehaus-Neubaustandard (Effizienzhaus 115-100 oder besser) für den Investitions– bzw. Tilgungszuschuss erreicht wird. Es werden weiterhin die einzelnen Fördermöglichkeiten u.a. der KfW-Programme, der neuen Bundesförderung für Effiziente Gebäude (BEG-EM) mit erneuerbare Energien ermittelt und dargelegt incl. Wirtschaftlichkeit.

Beispiele hierzu finden Sie auf der Seite Referenzobjekte.

Als Nachweis kann ein Energiebedarfsausweis (EnEV 2014 bis 01.05.2021 bzw. GEG 2020) auf Grundlage des Gutachtens erstellt werden.

Weitere Informationen über Förderbedingungen und aktuelle Konditionen sowie Finanzierungsbeispiele finden Sie unter: www.kfw-foerderbank.de

Für die Baubegleitung können Eigentümer von Wohnimmobilien bei der KfW Förderbank bis zu 4.000 Euro Zuschuss beantragen. Dies gilt für Antragsteller, die eine umfassende energetische Sanierung (zum Effizienzhaus in Nr. 151 oder 430) oder mind. eine Einzelmaßnahme (Kreditvariante-Nr. 152) durchführen und steht in Verbindung mit einem Förderkredit oder Investitionszuschuss im Rahmen des KfW-Programms „Effizient Sanieren“ (Progr.-Nr. 431). Bezuschusst werden die Kosten für Energieberatung und Baubegleitung in Höhe von 50% der Kosten, pro Antragssteller und Investitionsvorhaben werden maximal bis zu 4.000 Euro ausgezahlt.

Effizient - Sanieren - Ergänzungskredit

Programmnummer 167:

Das Förderprogramm dient der Finanzierung von Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien und kann in Ergänzung zu Zuschüssen aus dem BEG-EM Heizung zur "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA, siehe dazu Förderung BEG-EM Heizung) genutzt werden.


Förderfähige Maßnahmen:

Gefördert wird die energetische Sanierung von Wohngebäuden durch Errichtung und Erweiterung von kleinen Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien nach den aktuellen Förderbedingungen der BAFA für Investitionszuschüsse in der neuen Bundesförderung für Effiziente Gebäude-Einzelmaßnahmen (BEG-EM).

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungs-beziehungsweise Kühlsystem für das Wohngebäude installiert ist, das ersetzt oder unterstützt werden soll und die Heizungsanlage hydraulisch abgeglichen wird. Sofern das Gebäude überwiegend wohnwirtschaftlich genutzt wird, ist eine zentrale Heizungsanlage und/oder eine zentrale Lüftungsanlage für das Gesamtgebäudeförderfähig. Im Rahmen einer Nutzungsänderung von beheizten Nichtwohnflächen in Wohnflächen (Umwidmung) sind Maßnahmen zur Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien förderfähig, wenn die Nutzungsänderung den jeweiligen landesrechtlichen Bestimmungen (insbesondere den bauordnungsrechtlichen Vorschriften) entspricht. Es darf sich nicht um eine Neubaumaßnahme handeln.

Ebenfalls höhere Zuschüsse in den Nichtwohngebäude-Programmen "Energieeffizient Bauen und Sanieren" Kredit (Nr. 277-Effizeinzhaus u. 278-Einzelmaßnahmen) sowie im Programm "Energieeffizient Bauen" (Nr. 276)!

Nichtwohngebäude-Programm

Änderungen im Nichtwohngebäude-Programm Energie-effizient Sanieren und Bauen (Programmnummer 276/277/278):

Bezeichnung ab 01.01.2020 zulässiger Höchstwert zum Referenzgebäude nach EnEV 2014 bzw. GEG 2020 Tilgungszuschuss
ab
01.01.2021
für Neubau
Tilgungszuschuss
ab
01.01.2021 für Bestandsgebäude
  Qp Höchstbetrag pro m² Nutzfläche Kreditbetrag pro m² Nutzfläche
KfW-EH 55 55 % 5% / 50 €/m² ------------
KfW-EH 70 70 % ---- ---- 27,5% / 275 €/m²
KfW-EH 100 100 % ------------- 20 % / 200 €/m²
KfW-EH Denkmal 160 % -------------- 17,5 % / 175 €/m²
 
KfW-Einzelmaßnahmen --------------- --------- 20% / 200 €/m²

Die Höhe des Tilgungszuschusses ergibt sich aus einem Prozentsatz des Zusagebetrages und einem Höchstbetrag pro Quadratmeter-Nettogrundfläche (unter den Anwendungsbereich der EnEV fallende Flächen, berechnet gemäß DIN 277).

Hinweis

Dies ist eine Zusammenfassung der Förderrichtlinien. Informieren Sie sich auf jeden Fall vor der Konzeption bzw. Realisierung einer Maßnahme bei der zuständigen Stelle über die vollständigen Richtlinien sowie über die Verfügbarkeit von Fördermitteln!

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